2009: Licht – vom Kienspan zur LED
Mit dem Thema «Licht – vom Kienspan zur LED» wirft das Elektrizitätsmuseum der EBM einen historisch faszinierenden Blick auf die Entwicklung der Lichttechnik vom Kienspan bis zur Leuchtdiode. Die Ausstellung wurde am 14. Juni eröffnet und dauert bis zum 15. Dezember 2009.
Die Ausstellung dokumentiert die Fortschritte der Lichterzeugung durch den Menschen von der Antike bis heute. Schnell hatten es unsere Vorfahren verstanden, das Feuer zu nutzen. Dies war einer der bedeutendsten Schritte auf dem Weg zum technischen Fortschritt. Harze, pflanzliche, tierische Fette und Öle dienten Kienspänen, Kerzen und Lampen als Brennstoff. So war es den alten Kulturen möglich, spärliches Licht in die Dunkelheit zu bringen. Weitere Meilensteine waren die Verwendung von Gas, Petroleum und Elektrizität für die Lichterzeugung. Eine Revolution war die Erfindung der Glühlampe, die heute wegen ihres hohen Energieverbrauchs bereits wieder überholt ist. Neue Technologien wie Laser und Leuchtdiode (LED) kamen gegen Ende des 20. Jahrhundert dazu.
Verschiedene Objekte, diverse Installationen und Workstations laden dazu ein, sich mit dem spannenden und vielseitigen Thema Licht aktiv zu befassen. Eine Szenografie zeigt einen Ausschnitt aus der Herstellung von Taschenlampenbirnen. Wer erfahren will, wie wenig Licht unseren Vorfahren vor der Elektrifizierung zur Verfügung stand, kann sich ins Jahr 1860 zurückversetzen und versuchen, ein Buch zu lesen. Erklärt werden die Physik des Lichts, das Spektrum, diverse Farbmodelle und allgemeine Lichtphänomene. Auch Lichttherapien werden vorgestellt. Leihgaben des historischen Museums Olten, originale Lampenentwürfe von Ernst Fuchs von Arte + Licht und Originale aus der Basler Plakatsammlung runden die Ausstellung ab.

